Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2011 angezeigt.
Die einfachen Dinge: Vom Umfallen (kein politischer Kommentar)









Und noch einmal: Titel zu nie verwirklichten Texten

Creme Mühsam

Die Tauben schreien nicht sie quietschen quetschen

Raffinierte Trickdiebinnen

Kontinente des Fehlverhaltens

Andere Maßstäbe

Aus den Ruinen

Erwartet mich Mittwoch
Einsamste Dinge
Was machen die Dinge, die von uns nicht mehr gebraucht werden? - Sie werden einsam und unkenntlich. Und  gewinnen eine Schönheit, die eben durch ihre Nutzlosigkeit, Zwecklosigkeit und Unkenntlichkeit gestiftet wird. 

[Inspiriert durch einen Text P. Baurs "Die Einsamkeit der Maschinen"].


Dichtende Diktatoren

Lange plante ich, ein Buch über dichtende Diktatoren zu schreiben. Wer hat in der Geschichte nicht alles zarte Verse zustande gebracht - auch sensible Seelen wie Stalin griffen gerne mal zur Naturmetapher. Man ist mir allerdings vor Kurzem zuvor gekommen, und so danke ich ganz und gar und mehr oder weniger neidlos dem Literaturwissenschaftler Albrecht Koschorke, der sich mit seinem Buch Despoten dichten dieses Themas endlich angenommen hat - und empfehle gleich noch ein weiteres Diktatoren-Buch, das bereits aus den 1990ern stammt, aber immer noch amüsant ist: Sex Lives of the Great Dictators (von Nigel Cawthorne). User-Kommentare auf amazon wie der folgende sollten da nicht abschrecken: "Although I do not have a weak stomach, this book is one of the most disgusting books I have ever read."
Die Nebentätigkeiten der Diktatoren faszinieren mich jedenfalls seit geraumer Zeit - und ich frage mich, welcher Zusammenhang zwischen dem Schreiben von Gedichten und Tyrannei bestehen mag…