6/18/2009

Diktatur 2.0

Im Schatten der tatsächlich atemberaubenden Ereignisse im Iran rüstet Nordkorea weiter für den Krieg der Welten. Dazu ist natürlich Geld nötig. Während frühere Diktatoren ihre Scherflein durch das Auspressen von Bauern und Arbeitern, Enteignung und Massenmord ins Trockene brachten, zieht Kim Jong-Il sein ganz eigenes Ding durch: Wie nun bekannt wurde, erhielt Nordkorea mehrere hundert Millionen Dollar von Versicherungsunternehmen. So meldete die nordkoreanische Regierung zum Beispiel Transportunfälle, Fabrikbrände, Flutschäden und andere Katastrophen, um Versicherungsgelder zu kassieren. Unter Stalin wurden angebliche "Sabotageakte" gern mal benutzt, um konkurrierenden Genossen den Garaus zu machen. Nun verlangt man für die eigenen Katastrophen-Phantasien lieber Geld von den Kapitalisten. Auch nicht schlecht!

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